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Die 7 erfolgreichsten Instrumente zur Leadgenerierung

Leadgenerierung_Neukunden

Wie gut deine Leadgenerierung ist entscheidet über deinen Erfolg im Internet. Wer sich nicht wirklich darum kümmert, verliert unweigerlich potentielle Kunden und kann dadurch – längerfristig gesehen – sein Geschäft gefährden.

 

Das Internet dominiert den Business-Alltag, aber die Mehrheit der Unternehmer nutzen es vorwiegend zur Kommunikation und zur Recherche. Nur ein geringer Prozentsatz verwendet das Internet, um aktiv Kunden zu gewinnen. Warum?

 

„Leadgenerierung > mehr Besucher, mehr Leads, mehr Kunden“

 

Von Besuchern zu Leads und letztendlich zu mehr Kunden – so sieht der Salesfunnel im Überblick aus. Das Internet ist ein großer Pool an potentiellen Kunden, die wir anlocken wollen.

 

Der Vorteil ist, dass Leadgenerierung nicht unbedingt eines großen Budgets bedarf und nachhaltig ist. Leadgenerierung kann mit geringen finanziellen Mitteln erfolgen, wenn du dir die Zeit nimmst und deine „Aufgaben“ machst.

 

Leadgenerierung – Qualität oder Quantität?

 

Es gibt verschiedenste Möglichkeiten an Kontaktdaten zu kommen. Die Methode entscheidet, ob du viele Kontakte von unterschiedlichster Qualität (zum Beispiel durch Gewinnspiele) oder wenige Kontakte von besserer Qualität (Gratis E-Books) erzielen möchtest. In der Folge sollen aus den Leads Käufer deiner Produkte und Dienstleistungen werden.

 

Demnach ist das übergeordnete Ziel der Leadgenerierung nicht das Sammeln von Kontaktdaten, sondern die Gewinnung von Neukunden. Das System der Leadgenerierung filtert aus der großen Anzahl der Internetuser jene heraus, die sich für deine Firma, deine Produkte oder deine Dienstleistungen interessieren. Die Inhalte sind zugleich Köder und Filterfunktion, die es ermöglichen wahre Interessenten anzulocken, die zu einem gewissen Grade Kaufbereitschaft signalisieren.

 

„Leads generieren kaufbereite Interessenten und potentielle Kunden“

 

Diese Leadmagnete gibt es in den verschiedensten Formaten. Welches du verwenden möchtest hängt natürlich stark von deinen Präferenzen und deiner Art von Business ab. All den Instrumenten liegt die Prämisse „Informieren statt werben“ zu Grunde.

 

Ich möchte dir hier mal einen Überblick geben, welche sich am besten eignen um qualitative Leads zu bekommen.

 

  • White Paper

Relative kurze Sammlung von Ratschlägen, Forschungsergebnissen oder Berichten. Objektiv formuliert sollen sie als Entscheidungshilfe und Informationsquelle dienen.

 

Tipp: Vielleicht hast du Studien oder Forschungsergebnisse, die du in relevante und kurze Abschnitte zusammenfassen und dann als White Paper veröffentlichen kannst.

 

  • E-Books

E-Books sind digitale Bücher und im Normalfall länger als White Papers. Mit einem Cover und einem Inhaltsverzeichnis unterscheiden sie sich von White Papers. Zusätzlich bieten E-Books mehr Raum für kreative Darstellungen wie Grafiken oder Bilder und für Links zu externen Informationsquellen.

 

Tipp: Deine Erfahrungen mit Kunden und deren Probleme sind die perfekte Grundlage für den Inhalt deines E-Books. Zusätzliche kannst du deine Expertise einflechten und weitere Perspektiven oder Möglichkeiten für den Leser aufdecken.

 

  • Webinar

Webinare geben deiner Zielgruppe die Möglichkeit einen genaueren Einblick in deine Tätigkeit zu bekommen. Sie sind eine gute Strategie zur Neukundengewinnung und ein wichtiges Element der Kundenbindung. Die interaktive Gestaltung – die Möglichkeit zum Chat – ermöglicht es deinen potentiellen Kunden direkt mit dir zu kommunizieren.

 

Tipp: Von deinen bestehenden Kunden, aber auch Interessenten bekommst du oft die besten Themen geliefert. Das Medium ist sehr flexibel und mit spannenden und attraktiven Inhalten kannst du deine Reichweite und Popularität schnell vergrößern.

 

  • Videos

Der Trend zu Videos in der Business-Welt ist ungebrochen. Weniger professionelle Image-Videos, dafür aber mehr Erklär-Videos wecken das Interesse. Gute Videos steigern die Aufmerksamkeit deiner Zielgruppe und werden vermehrt geteilt.

 

Tipp: Du brauchst keine teure Software oder Ausrüstung. Nutze dein Smartphone oder deine Webcam und präsentiere deine Inhalte. Bleib authentisch – auch vor der Kamera!

 

  • Checklisten

Wenn es kurz und kompakt sein soll, dann eignen sich Checklisten besonders gut. Praktische Auflistung von Tätigkeiten, die dem Kunden helfen die Projekte leichter zu erledigen. Checklisten sind perfekt, sie verschaffen ein positives Gefühl, wenn man die einzelnen Punkte abgearbeitet hat.

 

Tipp: Versetze dich in den Kunden und erstelle eine Liste der einzelnen Schritte die notwendig sind, um das angestrebte Ziel zu erreichen.

 

  • Infografiken

Am besten eignen sich Infografiken, wenn die Interessenten einen schnellen Überblick über komplexe Zusammenhänge und zahlenlastige Informationen benötigen. Um die Inhalte visuell darstellen zu können, müssen sie gut aufbereitet sein. Sie verschaffen ein besseres Verständnis und machen gleichzeitig neugierig.

 

Tipp: Wenn deine Informationen zu viele Zahlen und Diagramme enthalten solltest du über eine Infografik nachdenken.

 

  • Online-Kurse

Für die Leadgenerierung gewinnen Online-Kurse immer mehr an Bedeutung. Sie bieten dem Interessenten ohne finanzielles Risiko die Möglichkeit sich von deinem Angebot zu überzeugen. Eine elegante Weise Vertrauen aufzubauen und den Kaufwunsch für deine Produkte und Dienstleistungen zu stärken.

 

Tipp: Biete den Interessenten einen spannenden Kurs als Kostprobe an.

 

Die Qualität der Leadgenerierung

Die Qualität deiner Leads hängt von verschiedenen Faktoren ab. Aber da bei diesen 7 Instrumenten zur Leadgenerierung dir die Besucher ihre Kontaktdaten freiwillig und aktiv überlassen haben, kann man von qualitativ hochwertigen Leads sprechen. Sie haben echtes Interesse gezeigt, indem sie ihre Daten gegen „wertvolle“ Informationen getauscht haben.

 

Zusätzlicher Vorteil dieser Art der Leadgenerierung

Leadgenerierung ist ein wichtiger Aspekt des Online-Marketings. Ein weiterer Vorteil ist die gesetzliche Absicherung. Durch das Double-Opt-In-Verfahren bestätigt der Nutzer, der Interessent, manuell, dass er weitere Nachrichten von dir erhalten möchte.

 

Viel Spaß und gutes Gelingen bei der Umsetzung

 

Gernot

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Sabotierst Du den Erfolg Deines E-Books oder entwickelst Du Kompetenz?

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Du bist im Begriff ein E-Book zu schreiben und möchtest sichergehen, dass es erfolgreich wird. Autoren sabotieren oft unwissentlich den Erfolg ihres eigenen Buches, da sie sich nicht ihrer „neuen“ Rolle bewusst sind.

Viele Autoren – wie du – sehen ihre Chance, dank des Internets und des steigenden E-Book-Trends, ihr Buch im Eigenverlag zu veröffentlichen. Es geht schneller, ist kostengünstig und du als Autor behältst die vollen Rechte an deinem Werk. Immer mehr Unternehmer springen auf diesen Trend auf und bieten ihr E-Book auf ihrer Website gratis zum Download an, um auf diese Weise mehr Zielkunden für ihr Geschäft zu gewinnen.

Sabotierst du den Erfolg deines Buches?

Früher waren die Autoren ausschließlich für den Inhalt ihres Buches verantwortlich und nahezu alle anderen Aufgaben hat der Verlag übernommen. Die Bereiche vom Lektorat, zur Produktion bis hin zur Vermarktung wurden vom Verlag abgedeckt. Wenn du dein Buch aber im Eigenverlag veröffentlichst, dann musst du dich auch um diese Aspekte kümmern.

Dabei laufen viele angehende Autoren Gefahr, diese „neuen“ Aufgabengebiete zu vernachlässigen oder teilweise zu übersehen. Wie siehst du das? Gerade als „neuer“ Autor stehst du deinem Werk sehr nahe und läufst leicht Gefahr die Relevanz der anderen Teilbereiche zu unterschätzen. Tatsache ist, es reicht nicht mehr einfach nur ein gutes Manuskript abzuliefern.

Deine NEUE Rolle als Autor

Das Buchschreiben ist zum Geschäft geworden und der Autor zum Unternehmer. Somit bist du für alles verantwortlich, aber das hat auch seine Vorteile. Du kannst dein Buch in kürzerer Zeit und ohne die – oft mühsamen – Stationen in einem Verlagshaus durchlaufen zu müssen, veröffentlichen.

Um als E-Book-Autor erfolgreich zu sein, musst du alle Aspekte des Buchgeschäfts beachten. Du musst unternehmerische Überlegungen anstellen und entscheiden, welche Tätigkeiten du selbst erledigen kannst und für welche du Hilfe benötigst.

Die 7 wichtigsten Bereiche um Kompetenz als Autor zu erlangen

1. Planung

Planung ist ja nichts für kreative Köpfe, oder? Doch! Ich kenne das gut, ich würde auch am liebsten jedes interessante Projekt sofort und ohne viel Nachdenken in Angriff nehmen. Das habe ich auch oft gemacht, aber leider sind die meisten Projekte nicht von Erfolg gekrönt gewesen.

Viele Autoren sind hoch motiviert und wollen gleich mit dem Schreiben beginnen. Sie haben eine Idee und beginnen sofort auf ihrem Laptop zu tippen. Irgendwann aber kommen sie ins Stocken, oder merken, dass sie den roten Faden verloren haben und die letzten zwei Kapitel gar nicht mehr ins Konzept passen. Das ist für viele Bücher der Anfang vom Ende.

Wenn du mit deinem E-Book Erfolg haben möchtest, dann brauchst du einen schriftlichen Plan, der alle Stationen beinhaltet.

Mein Tipp: (1) Schreibe eine kurze Zusammenfassung deiner Idee und (2) erstelle ein Inhaltsverzeichnis (mindestens zwei Ebenen tief).

2. Recherche

Zu viel oder zu wenig? Wann ist zu viel zu viel?

Der Grund warum viele Bücher nie geschrieben werden, ist, dass der Autor in der Recherchefalle hängengeblieben ist. Das Internet ist ein tödliches Labyrinth für Informationssuchende, die von einer Seite zur nächsten klicken. Denn genau dort findet man die geniale Information, die man für das eigene Buch sucht. STOP!

Vergiss nicht, wir leben in einer ziemlich schnelllebigen Zeit. Sollte dein Thema gerade jetzt für deine Zielgruppe interessant sein, dann ist eine zeiteffiziente Recherche besonders wichtig. Je schneller dein E-Book veröffentlicht wird, desto schneller können dich potentielle Kunden finden.

Mein Tipp: (1) Verschaffe dir einen Überblick auf amazon.de und amazon.com, was in deinem Bereich angeboten wird. (2) Notiere dir zwei oder drei Fragen, auf die du unbedingt Antworten brauchst für dein Buch und dann erst beginne die Google-Suche. (3) Gib dir ein Zeitlimit und halte dich daran!

Ach ja, was ist mit zu wenig Recherche? So ignorant bist du sicher nicht, denn sonst würdest du diesen Artikel gar nicht lesen.

3. Schreiben

Du hast dein Buchthema gefunden und setzt dich zum Computer. Plötzlich verspürst du den Drang geniale Formulierungen für deine Ideen finden zu müssen. Du schreibst hochtrabend und unpersönlich, verwendest Phrasen, die du nie im Leben in einem Gespräch mit deinen Kunden sagen würdest. Wird dir das der Leser, der deine Zielgruppe ist, abkaufen? Es kommt viel besser an, wenn du auf einen akademischen Stil (sofern deine Zielgruppe nicht Akademiker sind) verzichtest und authentisch in deiner Ausdrucksweise bleibst. Die Leser werden es dir danken.

Natürlich sollte dein Inhalt gut strukturiert und logisch aufgebaut sein. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, kurze Sätze verhelfen zu einem klaren und verständlichen Schreibstil.

Denke an deine Kunden. Wie sprichst du mit deinen Kunden? Stelle dir ein Beratungsgespräch mit deinem Kunden vor, wenn du ihm Ideen und Tipps gibst, wie er sein Problem lösen kann.

Wenn du genau in diesem Stil dein E-Book schreibst, wird der Leser die Person hinter den Zeilen erkennen und Vertrauen gewinnen.

Mein Tipp:  Stell dir einen Kunden (eine einzelne Person, die du wirklich kennst) und schreibe ausschließlich für sie. Dein Schreibstil wird persönlich und klingt nicht abgehoben. 

4. Design

„Kann ich selber“, oder „meine Nichte kennt sich gut mit Photoshop aus“ habe ich ziemlich oft gehört, wenn es um das Buchcoverdesign geht. Sofern du oder deine Nichte nicht wirklich Grafiker seid, wäre es gut über eine Alternative nachzudenken.

Es ist super, dass du deinen Ideen und Vorstellung für das Cover selber umsetzen möchtest, aber das Endresultat soll professionell wirken. Durch das Cover bekommt der Interessent den ersten Eindruck von deinem Buch und somit auch von dir. Das Cover ist wahrscheinlich dein wichtigstes Marketinginstrument für dein Buch.

Sind dir während deiner Recherche ein paar gute Covers aufgefallen, dann hebe dir diese Beispiele auf – zum Beispiel mit Evernote, ein tolles Tool.

Suche dir einen guten Grafiker, der dir ein professionelles Buchcover im gewünschten Format und der passenden Auflösung erstellt.

Mein Tipp: Auf fiverr.com findest du viele Grafiker, die Coverdesigns zu günstigen Preisen anbieten.

5. Erstellung

Du bist ein begeisterter Kindle-Nutzer und möchtest dein E-Book natürlich auf deinem Kindle-Reader sehen. Du wandelst es in das entsprechende Format um und es gefällt dir. In deiner Begeisterung schickst du die Datei an einige Interessenten und stellst sie auf deine Website zum Download. Das Problem, nicht jeder hat einen Kindle-Reader oder möchte es in diesem Format lesen. Damit ist Unzufriedenheit vorprogrammiert.

Du hast also die Möglichkeit dein E-Book in den verschiedensten Formaten anzubieten oder du erstellst es als PDF – ein Format, das jeder auf seinem PC lesen kann. Aber auch da können noch einige Hoppalas passieren. Einfach als PDF abspeichern und zum Download anbieten kann katastrophale Folgen haben. Links aus dem E-Book zu verschiedenen Websites, die nicht funktionieren, Videos, die sich nicht abspielen lassen, oder Absätze und Bilder die unerklärlicherweise auf die nächste Seite gewandert sind. Das würde unweigerlich zu unzufriedenen Lesern führen.

Mein Tipp: (1) Bedenke die Lesegewohnheiten deiner Zielgruppe – Laptop, Tablet, oder Smartphone? Auf welchem Gerätetyp wird dein E-Book am wahrscheinlichsten gelesen? (2) Funktioniert dein E-Book sowohl auf PC als auch auf Apple-Geräten? (3) Kontrolliere alle Links und das fertige PDF auf ungewollte Seitenumbrüche.

6. Marketing

„Hallo, das E-Book ist eh gratis“ und „Es ist voll mit wertvollen Tipps und Informationen. Warum soll ich da noch viel Werbung dafür machen?“ höre ich oft im Coaching. Die Wahrheit ist, egal wie genial und nützlich dein E-Book für deine Zielgruppe ist, wenn niemand davon erfährt, ist es, als würde dein Buch gar nicht existieren.

Wenn der Titel deines E-Books nicht in der Google-Suchmaschine gefunden wird, heißt dies für die meisten Internetbenützer, dass es nicht vorhanden ist.

Daher überlege dir eine einfache Strategie, wie du deine Zielgruppe sowohl Online als auch Offline über dein Buch informierst. Die verschiedenen Social Media Plattformen, allen voran Facebook, macht es ohnehin einfach, dass du von deiner Buchveröffentlichung berichtest.

Mein Tipp: (1) Beginne auf Facebook über dein Buch-Projekt zu erzählen und je näher du dem Veröffentlichungstermin kommst, desto gespannter werden die Follower & Fans sein. Nutze diesen Hype zu deinen Gunsten! (2) Welcher Unternehmer bedient die selbe Zielgruppe aber mit einem anderen Produkt? Es kann natürlich nicht ein direkter Konkurrent sein. Gewinne ihn als Kooperationspartner und ihr könnt euch beide gegenseitig unterstützen. 

7. Internet

Wenn sich auf deiner Startseite bereits 10 Produkte und 2 Werbebanner befinden, dann ist da kein Platz mehr für dein E-Book. Niemand würde es finden. Die Website sollte übersichtlich sein und der Besucher muss gleich bemerken, dass du ein E-Book anbietest.

Du brauchst keine wirklichen Programmierkenntnisse, um ein ansprechendes Sign Up Formular und die dazugehörigen automatischen E-Mails zu entwerfen. Mit mailchimp.com kannst du dies ganz einfach erledigen.

Mein Tipp:(1) Verwende Opt-In Möglichkeit als Standard (siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Opt-in) (2) Verlange wenige Daten vom Besucher und er wird leichter gewillt sein, dein E-Book zu „bestellen“ und sich für deinen Newsletter eintragen. Es gibt andere Wege, wie der Interessent dir freiwillig Name und Telefonnummer gibt. 

Entscheide, was du erledigen kannst, den Rest delegiere – das ist Kompetenz!

All diese 7 Bereiche entscheiden über den Erfolg deines E-Books. Du brauchst nicht auf all diesen Gebieten und in all diesen Bereichen ein Experte sein, aber du musst darauf achten. Teile davon kannst du selbst abdecken und für die anderen Bereiche solltest du Personen haben, die über die notwendige Erfahrung und Expertise verfügen.

Das muss nicht bedeuten, dass du dafür ein Vermögen ausgeben musst. Versuche es mit Tauschgeschäften. Auf fiverr.com und anderen Plattformen findest du verschiedensten Dienstleistungen rund um das Thema Buch angeboten.

Ich wünsche dir viel Erfolg mit deinem E-Book-Projekt. Wenn du Fragen oder Kommentare hast, dann schreib mir einfach.

Happy Writing

Gernot

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E-Book Download – Je einfacher, desto besser

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Dein Ziel ist es dem Website-Besucher den Zugang zu deinem kostenlosen E-Book so leicht wie möglich zu gestalten. Je einfacher du diesen Prozess machst und je interessanter und relevanter das Produkt präsentiert wird, desto höher wird die Wahrscheinlichkeit sein, dass der Download erfolgt. Dein Bestreben ist es ja, dass so viele potentielle Kunden wie möglich sich dein eBook herunterladen, aus dem sich zahlreiche Geschäfte entwickeln sollen.

Stimmt doch, oder?

Die Vernunft sagt uns schon, dass wir unsere Website und die veröffentlichten Informationen einschließlich der zum Download angebotenen kostenlosen Produkte (E-Books, Videos, Special Reports etc.) so ausrichten müssen, dass der Besucher sich mühelos zurechtfindet. Hinter all den Informationen und Features auf unserer Homepage verbirgt sich ja die Absicht, Interessenten aus der Masse der Internetnutzer herauszufiltern und ihnen unsere Produkte und Dienstleistungen zu vermarkten.

Aber wie sieht der E-Book-Download in der Praxis aus?

Oft wird es dem Leser nicht einfach gemacht das E-Book zu erstehen. Viele unerfahrene Internet-Unternehmer wissen über das Potential von E-Books und anderen kostenlosen Produkten, haben aber Angst diese Informationen ohne entsprechende Gegenleistung zu „verschenken“. Daher möchten sie vom Besucher möglichst viele Informationen im Gegenzug für den Download haben. Oft artet dies aber in eine volle Registrierung aus, wo Felder wie Vorname, Familienname, E-Mail-Adresse, Website, Ort, … angegeben werden müssen. Da läuten beim Besucher natürlich sofort die Alarmglocken und er beginnt zu zögern. Plötzlich erscheint es gar nicht mehr so „gratis“ zu sein, wenn man bedenkt wie viele Informationen verlangt werden.

Es gibt auch Fälle, wo der Prozess selbst zu komplex ist. Wenn der Leser aufgefordert wird ein Profil anzulegen, ein Login zu erstellen usw. nur um ein eBook herunter zu laden. Ist das für deinen Marketingprozess relevant? Die Mehrheit der Leute wird es zu viel zu erscheinen und eher abschrecken.

Warum es wichtig ist den Prozess so einfach und leicht wie möglich zu gestalten?

  1. Du willst das Interesse des Besuchers wecken
  2. Du willst die Chance wahren, einen neuen Kontakt zu gewinnen
  3. Du willst die Aufmerksamkeit des Besuchers nicht durch irgendeine Ablenkung verlieren
  4. Du willst den Besucher nicht durch einen komplexen Prozess abschrecken
  5. Du willst den Besucher nicht ohne eine „Kostprobe“ gehen lassen
  6. Das Internet ist voll mit Mitbewerbern

Wie können wir uns die Aufmerksamkeit des Besuchers sichern?

Das Vorhaben ein kostenloses E-Book anzubieten hat einen marketingtechnischen Grund. Wir wollen im Gegenzug für die hochwertige Information die Kontaktdaten des Lesers. Unsere Überlegung muss es sein, wie viel Information können wir im Vorfeld verlangen, ohne dass der potentielle Leser uns abspringt und weiterklickt? Gibt es andere Möglichkeiten noch weitere Informationen vom Leser zu bekommen, wenn er erst einmal das E-Book heruntergeladen hat?

 

Auffallende Positionierung

Das E-Book muss auffallend positioniert werden. Dem Website-Besucher darf es nicht entgehen, dass du ein eBook anbietest, das ihm bei seinen Herausforderungen helfen könnte. Am besten du stellst ein Cover-Bild mit gut lesbarem Titel auf deine Website und zusätzlich beschreibst du in einem kurzen Absatz den Nutzen deines E-Books.

Wo findet man dein E-Book? Auf der Startseite?

Es gilt zu bedenken, dass viele deiner Website-Besucher nicht über die Startseite zu dir kommen. Viele finden dich zum Beispiel über Unterseiten, wo du deine Blogartikel schreibst oder deine Kontaktinformationen stehen hast. Auch dort sollten sie die Möglichkeit haben ihre Informationen einzutragen, um das eBook herunterladen zu können.

 

Einfacher Prozess

Je weniger Angaben dein Website-Besucher machen muss, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass er dein E-Book herunterladen wird (vorausgesetzt, das Thema ist für ihn interessant und relevant). Daher ist es wichtig zu überlegen, wie viele Information, für den Download erforderlich sind.

Welche Informationen sind für mich wirklich wichtig?

Wer von uns hat nicht schon einmal einen Newsletter abonniert? Für die Anmeldung mussten wir – logischerweise – unsere E-Mail-Adresse eintragen. Daran sind wir gewöhnt und es wird niemand zögern seine E-Mail-Adresse herzugeben, wenn er dafür ein interessantes E-Book bekommt, dass ihm weiterhilft.

Aber wie viel mehr sind Leser bereit zu geben?

Die Wahrscheinlichkeit des Downloads sinkt aber beträchtlich, wenn der Besucher ein Login erstellen muss oder auf eine weitere Unterseite verwiesen wird. Je einfach der Prozess, desto größer die Erfolgsrate.

 

Gute Auffindbarkeit im Internet

Nicht nur auf deiner Website sondern auch in den Internet-Suchmaschinen muss dein E-Book gut gefunden werden. Abgesehen davon, dass du einen tollen Titel für dein Buch benötigst, der sowohl Interesse weckt aber auch zur Suchmaschinenoptimierung beiträgt. (Mehr Infos dazu …)

Eine einfach aber extrem wirksame Methode, um auf Google & Co leichter gefunden zu werden, ist, dass du den Titel deines Buches als Unterseite verwendest. Wenn der Titel länger ist, dann verwendest du die drei aussagekräftigsten Wörter des Titels. Auf dieser Seite kannst du zusätzliche Informationen oder eine anschauliche Zusammenfassung stellen.

 

Die Wahrheit ist …

Die Wahrheit ist, auch wenn wir dringend wichtige Informationen brauchen, erwarten wir einen möglichst einfachen Ablauf, um an die gewünschten Informationen zu kommen. Wir sind grundsätzlich bequeme Menschen und das Internet hat uns die Möglichkeit gegeben mit wenigen Klicks zu vielen Informationsanbietern zu kommen.

Unsere Aufgabe ist es, den Prozess des Downloads so einfach und bequem wie möglich zu gestalten. Denn jeder Besucher, der nicht zufällig und grundlos auf unserer Website herumklickt, ist ein potentieller Kunde und dementsprechend wollen wir ihm behilflich sein.

Happy Writing!

Gernot